Mistra
 Die byzantinische Hauptstadt der Peloponnes


Mistra liegt inmitten eines historisch bedeutenden Landstriches, in der Nähe des Geburtsortes der trojanischen Helena und der Wiege des berühmten Sparta. Mistra war der Ort, an dem sich die Renaissance zum ersten Mal manifestierte.

Mistra wurde nach der fränkischen Eroberung der Peloponnes im Jahr 1205 gegründet, während Sparta, wenige Kilometer östlich im lakedämonischen Tal, die bevorzugte Residenz der fränkischen Prinzen wurde. Willhelm II von Villehardouin, Prinz von Achaia, baute 1249 auf einem Hügel an den Hängen des Taygetos eine Burg, die unter dem Namen Mistra bekannt wurde. 1259 wurde Villehardouin von Johannes Paleologos, dem Bruder des byzantinischen Kaisers Michael VIII Paleologos, in der Schlacht von Pelagonien in Nordgriechenland geschlagen und gefangen genommen. Für seine Freilassung wurden Mistra und zwei weitere lakonische Burgen dem byzantinischen Herrscher übergeben.

Prinzen der Kaiserfamilie von Byzanz regierten, als "Despoten" bezeichnet, von Mistra aus die Peloponnes für 200 Jahre. Der bedeutende Historiker Sir Steven Runciman bemerkt in seinem Buch Mistra, the Byzantine Capital of the Peloponnese: "Mistra wurde ein angesehenes Zentrum der Gelehrsamkeit und der Künste sowie der Brennpunkt der kulturellen Entwicklung von Europa als Ganzem ... Am Ausgang des 14. Jhs. stieg Mistra zur kulturellen Hauptstadt auf. Es hatte nicht nur viele der besten Künstler aus Konstantinopel angezogen, sondern es wurde nun auch der Hafen der klassichen Gelehrsamkeit." Georg Gemistos Plethon, ein neuplatonischer Philosoph, der den größten Teil seines Lebens in Mistra lebte, hatte einen bedeutenden Einfluß auf seine Zeit, die erste Hälfte des 15. Jhs. "Die Einführung platonischer Studien in die italienische Gelehrtenwelt ging auf Plethons Schüler zurück ... Es war zu Ehren von Plethon, daß Cosimo de' Medici die Akademie in Florenz gründete," schreibt Runciman. Die ersten Regungen der Renaissance wurden in Mistra wahrgenommen.

Mistra ist heute eine archäologische Stätte mit dem restaurierten Palast der byzantinischen Despoten, Kirchen mit staunenswerten Fresken, Wohnhaus-Ruinen, gut erhaltenen Mauern und einer großen Burg und blickt hinunter auf die antike und moderne Stadt Sparta. Es ist umgeben von Olivenhainen wie seit mehr als dreitausend Jahren, seit den Zeiten des Menelaos, des legendären Königs von Sparta und des Ehemannes der trojanischen Helena, dessen Heiligtum sich 7 km entfernt auf der gegenüber liegenden, östlichen Seite der Ebene befindet.

 


Überblick,
das lakedämonische Tal

Überblick

Überblick

Überblick,
Pantanassa; Burg


Überblick,
Pantanassa; Burg
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Herrenhäuser 

Saints Theodoroi, ein Turm
Hodeghetria (Afendiko)

Saints Theodoroi

Saints Theodoroi, das lakedämonische Tal

Evanghelistria, das lakedämonische Tal

Pantanassa

Pantanassa

Mistra am Morgen*

Schlucht*

Pantanassa

Hodeghetria (Afendiko)

 nebeliges Mistra*
Photos : H.R. Goette
M.Cleverley (*)

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